Pfotenbalsam

Besonders wenn es draußen kalt und feucht ist, die Straßen gesalzen und voller Splitt sind, werden auch die Pfoten unserer vierbeinigen Freunde sehr beansprucht. Trockene und rissige Ballen können die Folge sein. Ein Pfotenbalsam unterstützt dabei, die Belastungen unbeschadet zu überstehen, indem er eine wasserabweisende Schutzschicht vor den Umweltbelastungen bildet und dabei hilft beanspruchte Pfoten zu regenerieren. 

Mit diesem Rezept kann man ganz einfach selbst einen Pfotenbalsam hertsellen.

Rezept:

  • 24 g Sonnenblumenöl bio (od. ein Ölauszug von Calendula)
  • 16 g Kokosöl bio
  • 4 g Sonnenblumenwachs (od. Bienenwachs)
  • 15 g Sheabutter bio

Öle und Wachs in ein Becherglas geben und im Wasserbad schmelzen. Dann den Topf vom Herd nehmen und Sheabutter hinzufügen. Mit der Restwärme der Ölbasis wird die Butter unter ständigem Rühren sanft geschmolzen. Wenn eine homogene Flüssigkeit entstanden ist, kann der Balsam in Tiegel abgefüllt werden. Nach ein paar Stunden ist der Pfotenbalsam ausgehärtet und einsatzbereit!

Anwendung:

Vor dem Spaziergang wird der Pfotenbalsam dünn auf die Pfotenballen auftragen. Falls erforderlich, die Pfoten nach dem Spaziergang mit einem Tuch abwischen um fettige Abdrücke am Wohnungsboden zu vermeiden.

Sind die Ballen bereits deutlich in Mitleidenschaft gezogen, kann man den Balsam auch über Nacht einwirken lassen. Am besten erst auftragen, wenn die Schnüffelnase schon im Land der Träume ist und der Balsam dadurch schön einziehen kann und nicht der Boden damit eingeölt wird. 

Dieser Pfotenbalsam ist auch für beanspruchte Füße und Hände bestens geeignet und im Kühlschrank aufbewahrt über viele Monate haltbar. Bitte die allgemeinen Warnhinweise beachten.

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Photo: Pixabay